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Pfarrnachrichten | Ausgabe 06/2011 | 05.02. - 13.02.2011

Die bleibende Nähe Gottes erfahren

Am 3. Februar beging die katholische Kirche das Fest des heiligen Blasius, der zu den "Vierzehn Nothelfern" gezählt wird: Der im Jahre 316 durch Enthauptung ums Leben gekommene Märtyrerbischof soll nach der Legende durch seinen Segen einem Kind geholfen haben, das an einer verschluckten Fischgräte zu ersticken drohte.
An diesem Wochenende wird in unseren Kirchen die Einladung zum Empfang des Blasiussegens ausgesprochen. Und es geht um vielmehr als nur um die Bewahrung vor Halskrankheiten aller Art. So könnte die Fischgräte bei dem einen oder anderen zu einem dicken Kloß werden, der im Halse stecken zu bleiben droht: Verzweiflung über eine unheilbare Krankheit, der Tod eines geliebten Menschen, Arbeitslosigkeit, Orientierungslosigkeit sind die Gräten, die so manch einer zu schlucken hat.
Manchmal bleibt uns auch ein Wort im Halse stecken, weil ein Mitmensch uns geringschätzig und ablehnend gegenübertritt. Das sind Schluckbeschwerden unserer Zeit!
Und so kann der Blasiussegen uns wieder vor Augen führen, dass unser Leben gesegnet ist, mit seinen Freuden, Sehnsüchten, Hoffnungen, Verletzungen, Ängsten und Traurigkeit. Segnen, eine Segnungshandlung hat damit zu tun, dass wir uns von Gott her etwas zusprechen lassen: Gott nimmt uns ernst, seine Zuwendung gilt jedem einzelnen von uns mit seinen ganz persönlichen, alltäglichen Sorgen. Und da tut es gut, einen Heiligen wie Blasius als Mitbeter zu haben.
    Barbara Wortberg, Gemeindereferentin

Allgemeine Informationen

Geänderte Öffnungszeiten Büros

Alle unsere Büros sind am Dienstagvormittag, 08.02., wegen einer Dienstbesprechung, geschlossen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Kolpingfamilie

Am Dienstag, 08.02. bietet die Kolpingfamilie Langenfeld um 19.30 Uhr im Adolph-Kolping-Raum, Josefstraße 2, einen Reisebericht zum Thema „Luzern am Vierwaldstädtersee“ an. Referentin ist Frau Karin Hackethal. Gäste sind herzlich willkommen.

Kunst am Vormittag - Skulptur und Plastik vom Mittelalter bis in die Gegenwart

In einer neuen Reihe der „Kunstgeschichte am Vormittag“ veranstaltet der PGR St. Josef und Martin in Zusammenarbeit mit dem Kath. Bildungswerk ein mehrteiliges Seminar. An Bildbeispielen wird die Geschichte der Skulptur und Plastik von der frühen Romanik bis in die Gegenwart verfolgt, und sie reicht vom religiösen Zeugnis (Madonnen) über die Demonstration von Macht und Größe (Denkmäler) bis hin zum Ausdruck persönlicher Empfindung (Rodin). Die Veranstaltungen geben Einblicke in das Leben und Werk von Bildhauern und Künstlern wie z.B. Michelangelo, Bernini, Rodin, Giacometti, Beuys und Nauman, und zeigen darüber hinaus, wie die Gattung der Bildhauerei in den verschiedenen Epochen und Stilen sich ständig gewandelt hat. Termine: Dienstag, 08., 15. und 22.02., von 10.00- 12.15 Uhr. Ort: Pfarrzentrum St. Martin, Langenfeld- Richrath, 01.03. Besuch des Lehmbruck-Museums in Duisburg. Referentin: Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke, Bonn. Organisation: Wilfried Bergfeld, Tel. 73 554.

Kommunionbörse

Die KAB St. Martin veranstaltet wieder eine Kommunionbörse am Samstag, 12.02., ab 14.30 Uhr im Pfarrzentrum von St. Martin, Richrath. Interessierte, die kaufen möchten, kommen einfach ab 14.30 Uhr und dürfen sich auf frische Waffeln und Kaffee freuen.

Kirchenvorstandswahlen am 26./27. März 2011

Die Wahl für den Kirchenvorstand der neuen Kirchengemeinde St. Josef und Martin findet am 26./27. März 2011 statt. Die Wählerliste (Liste aller Wahlberechtigten) wird in der Zeit vom 12. Februar bis zum 20. Februar 2011 im Pastoralbüro, Solinger Str.17 zur Einsichtnahme ausliegen. Die Einsichtnahme kann erfolgen zu den üblichen Öffnungszeiten des Pastoralbüros (Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr; Dienstag und Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr). Wir weisen daraufhin, dass nach Ablauf der Auslegungsfrist Einsprüche gegen die Liste nicht mehr zulässig sind.

Valentinstag, 14.02., Messe und Segnung Liebender

In Anbetracht der Tatsache, dass es an die 6 Milliarden Menschen auf dieser Welt gibt, ist es schon etwas Besonderes, einem Menschen zu begegnen, den man liebt und der einen auch liebt. Ein guter Grund, „Danke“ zu sagen und diese Liebe zu feiern. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns dies zu feiern, auf das Wort Gottes für unser Leben zu hören, dankbar der gemeinsamen Wege zu gedenken und sich mit Ihrer Partnerin/ Ihrem Partner oder auch alleine segnen zu lassen, ganz gleich, wie lange Sie schon den Weg der Liebe miteinander gehen. Am Valentinstag, 14.2., 19.30 Uhr laden wir in die Kirche St. Josef (Solinger Str. 17, Langenfeld-Zentrum) zu einem Gottesdienst mit Segnung Liebender herzlich ein. Einladungen dazu liegen in unseren Kirchen aus. Informationen bei Pastoralreferent Detlef Tappen (Tel. 0177/2438600 oder detlef.tappen@erzbistum-koeln.de)

In den Kellergewölben des Kölner Doms

Führung durch die Ausgrabungen unter dem Dom Am 22. Oktober 1945 beschließt das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln, im Inneren der Kathedrale erstmals Ausgrabungen vornehmen zu lassen. Als am 21. Mai 1946 die ersten Bodenplatten gehoben werden, ist dies der Auftakt zur ersten großen archäologischen Forschung der Nachkriegszeit in Deutschland. Heute können die Ausgrabungen mit kleinen Gruppen besucht werden. Dabei zeigen sich nicht nur Teile des alten Doms, sondern auch bedeutende Funde aus der Frühzeit der christlichen Gemeinde Kölns. Am Donnerstag, 24.02. von 17.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr. (Nur Erwachsene). Treffpunkt: Kölner Dom, Hauptportal, Auskunft: Hans Annas, Tel.: 02173-53419.

Startseminar für Pilger auf dem Jakobsweg

Wer in heutiger Zeit den Spuren der Jakobspilger folgen möchte, findet bei einem Seminar der St. Jakobus- Bruderschaft Düsseldorf vielerlei Hilfen. Erfahrene Pilger informieren über die Tradition der Jakobus-Pilgerschaft. Es werden praktische Hinweise zur günstigsten Pilger- Jahreszeit sowie Tipps zur Anreise des Startpunktes gegeben. Ein weiteres Thema ist die richtige Kleidung, die Schuhe und natürlich auch, was alles in den Rucksack gehört. Referenten sind Pilger, die selbst den Jakobsweg in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Spanien zu Fuß gepilgert sind. Alle Teilnehmer erhalten den offiziellen Pilgerpass (Credencial) für Spanien. Ort: Pfarrsaal St. Martin Langenfeld- Richrath, Frankenplatz; Termin: 26.02. von 10.00 bis 16.00 Uhr. Anmeldung bei der St. Jakobus- Bruderschaft Düsseldorf e.V., Fax: 0212-815747; e-Mail: sankt-jakobusbruderschaft@t-online.de, oder bei Wilfried Bergfeld, Tel. 02173-73554; wilfried.bergfeld@gmx.de

Aschermittwoch der Frauen, 09.03., im Edith-Stein- Haus, Siegburg

„Compassion - Spirituell leben für Gott und die Welt“
In der Präambel der Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils ist formuliert: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Jesu“. Was ist aus der Leidenschaft für den biblischen Gott und der Mit-Leidenschaft für die Menschen geworden? Was heißt das für uns und unsere Tätigkeit als Frauen (ehrenamtlich und hauptberuflich) in der Kirche? Compassion als Wesenszug Gottes und Grundgestus Jesu in seiner Gottesverkündigung und seiner Botschaft vom Anbrechen des Reiches Gottes: in Wort und Tat. Compassion als Kompetenz der Jüngerinnen und Jünger Jesu. Diesen Fragen wird der Tag in vielfältigen Impulsen nachgehen. Wir beschließen den Tag mit dem Gottesdienst zum Aschermittwoch. Termin: Mittwoch, 09.03., 09.30 - 17.00 Uhr im Edith-Stein-Exerzitienhaus in Siegburg. Kosten: 20,00 Euro.

Intentionen, Intentionsgelder - ein weiterer Beitrag zur solidarischen Mithilfe von Kirchengemeinden in der Welt

Für viele von Ihnen, liebe Leser, ein unbekanntes Wort. Man kann es aber auch in Zusammenhang mit den jüngsten Sammlungen durch unsere Sternsinger sehen oder auch den großen bekannten kirchlichen Hilfswerken, wie Misereor oder Adveniat. Auch in diesem Jahr wurden für diese weltkirchlichen Zwecke bedeutende Summen von Langenfelder Christen gesammelt. Mit dem Zusammenschluss der acht ehemaligen katholischen Kirchengemeinden in Langenfeld zur Pfarrgemeinde St. Josef und Martin haben wir nun auch eine neue rechtliche Einheit. Dies zieht eine Vereinheitlichung in der Erhebung und Verwendung von Intentionsgeldern nach sich. Ab sofort muss jede Messintention über das Pastoralbüro mit 5,00 € für den jeweiligen Zelebranten vergütet werden. Dieses Geld steht ihm zur freien Verfügung und er hat es als Mehreinkommen mit dem Finanzamt abzurechnen. Da wir in manchen Gottesdiensten über die 5,00 € hinaus höhere Summen für diesen Zweck einnehmen, entscheidet der Pastor gemeinsam mit den übrigen Zelebranten einmal im Jahr über die weitere weltkirchliche, caritative oder gemeinnützige Verwendung dieser Gelder. Ihr Pastor Dr. Jürgen Rentrop

St. Barbara

Wir beten für unsere Verstorbenen und für alle, die um sie trauern:

Juliane Gütter, 82 Jahre